Spendenbericht 2025Hoffnung für Osteuropa

Langjähriges Engagement über Ländergrenzen hinweg

Seit über 25 Jahren unterstützt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ soziale Projekte in Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen konkret zu helfen und bestehende Strukturen vor Ort zu stärken. Neben langfristigen Projekten in Ländern wie Estland, Litauen, Rumänien und Serbien bleibt die humanitäre Unterstützung in der Ukraine ein besonderer Schwerpunkt – insbesondere im inzwischen vierten Kriegswinter.

Zahlen und Förderung im Jahr 2025

Im Jahr 2025 wurden im Rahmen der Aktion 17 soziale Projekte mit insgesamt 25.600 Euro unterstützt. Die Hilfe erreichte Projekte in Aserbaidschan, Bosnien, Estland, Litauen, Rumänien, Serbien und der Ukraine.

Beispiele aus der Unterstützung vor Ort

Die reformierte Kirchengemeinde in Bodo im Kreis Timiș (Rumänien) schaffte sich mit Spendenhilfe einen Sanitärcontainer an. Die mobile Dusch-, Wasch- und Toiletteneinheit wird vor allem für Kinder- und Jugendfreizeiten aber auch bei Gemeindeveranstaltungen dringend gebraucht. Ehrenamtliche aus Thüringen begleiteten die Umsetzung und unterstützten die Installations-Arbeiten vor Ort.

In Bosnien ermöglichte unsere Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ ein Jugendcamp unter dem Motto „Zusammen“. Das Angebot richtete sich an Kinder und Jugendliche und schuf Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Erleben – in einem Umfeld, in dem solche Angebote oft fehlen.

Ein weiteres Beispiel betrifft die Bildungsarbeit in Litauen: Die christliche Schule in Vilnius konnte Lehrbücher in deutscher und englischer Sprache für die Klassenstufen 1 bis 10 anschaffen und damit ihr Unterrichtsangebot erweitern.

Ehrenamtliche Initiativen als wichtiger Bestandteil

Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion liegt auf der Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2025 begleitete „Hoffnung für Osteuropa“ sieben Initiativen, die Hilfstransporte organisieren, Sammlungen koordinieren und bei Reparatur- oder Aufbauarbeiten helfen. Über viele Jahre sind daraus verlässliche Partnerschaften entstanden, die kontinuierliche Hilfe ermöglichen.

Ukraine: Hilfe im vierten Kriegswinter

Die Situation in der Ukraine bleibt angespannt. Auch im vierten Kriegswinter fehlt es vielen Menschen weiterhin an lebensnotwendigen Gütern, sicheren Unterkünften und medizinischer Versorgung. Besonders betroffen sind Familien, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen sehr herzlich. Ihre Spende trägt dazu bei, soziale Projekte zu ermöglichen und Menschen über Ländergrenzen hinweg zu unterstützen.

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