„Ich werde dann als erstes ins Meer rennen“
„Ich werde dann als erstes ins Meer rennen“, sagt Leon und rutscht aufgeregt auf seinem Stuhl umher. „Ich kann nämlich auch schwimmen“ Der Junge ist überzeugt von seinen Fähigkeiten. Leon ist neun Jahre alt. Seit zwei Jahren kommt er regelmäßig jede Woche ins Kinder- und Familienzentrum der Diakonie.
Ein Alltag, der nicht leicht ist
„Mama wohnt nicht immer zu Hause“, erklärt Leon offen. Sein Vater hat die Familie schon vor Jahren verlassen. Hauptsächlich kümmert sich sein Großvater um ihn und seine drei Geschwister, denn Leons Mutter ist krank. Auf den ersten Blick ist es Leon nicht anzusehen, aber er leidet unter dieser Situation. Er ist oft ungeduldig mit sich und seiner Umwelt – das äußert sich in Wutausbrüchen und tief empfundener Traurigkeit. Wahrscheinlich vermisst er seine Mutter mehr, als er zugeben mag.
Eine Reise, die verbindet
Im Augenblick aber freut sich Leon einfach auf die Ferien. Gemeinsam mit zwölf weiteren Kindern aus dem Familienzentrum wird er an die Ostsee fahren. Auch Leons Opa ist glücklich darüber – auch wenn er seinen Enkel vermissen wird. Solche Reisen sind wichtig für die Kinder. Das gemeinsame Wegfahren festigt Freundschaften und stärkt die Beziehung zu den Fachkräften aus der Sozialen Arbeit. Möglich wird die Reise durch die Spenden der „Aktion Kindern Urlaub schenken“.
Sei ein Hoffnungsengel – Monat für Monat
Jedes Jahr schenken wir gemeinsam rund 5.000 jungen Menschen erholsame und erlebnisreiche Ferientage. Damit diese wichtige Erfahrung für viele Kinder wie Leon möglich bleibt, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Mit Ihrer Dauerspende sorgen Sie dafür verlässlich – Monat für Monat. Als Hoffnungsengel machen Sie das möglich.
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