Hilfe vor Ort

„Das ist meine Familie. Ich habe sonst niemanden.“

Michael ist regelmäßiger Gast in der diakonischen Begegnungsstätte. Er wirkt müde. Seit fünf Jahren ist er obdachlos. Kein leichtes Leben. Jetzt freut er sich über das warme Mittagessen: Chili con Carne mit Reis.

Sabine, die das Begegnungsprojekt leitet, nimmt sich Zeit für ein Gespräch. „Wir nehmen jeden Menschen erst einmal so an, wie er ist. Wir fragen nicht nach dem Warum.“, erzählt sie. So wächst Vertrauen, und nach einigen Wochen beginnen die Betroffenen von ganz allein zu reden.

„Oft sind es leidvolle Erfahrungen aus Kindertagen, die Menschen wie Michael in ihren engen Grenzen festhalten“, berichtet Sabine. „Manchmal sind es aber auch Schicksalsschläge, die jedem von uns passieren könnten.“

Unterstützung, die ankommt

Wenn sie in ihren Gesprächen merkt, dass es Ansatzpunkte für weitere Beratung gibt, dann vermittelt sie an ihre Kolleginnen und Kollegen. „Wir haben hier eine Lebensberatung, eine Sozialberatung und auch eine Kleiderkammer.“

Der Begegnungsort strahlt Offenheit aus. An sechs großen Tischen treffen Menschen wie Michael auf Leute aus der Nachbarschaft, die sich freuen, dass sie nicht allein sind und sich unterhalten können.

Armut – finanzielle und soziale – hat viele Gesichter. Und Armut und Einsamkeit nehmen zu.

Ihre Spende hilft konkret

Für Projekte, die vor Ort viel Not lindern, gibt es jedoch oft keine ausreichende Finanzierung. Die knappen öffentlichen Gelder machen zusätzliche finanzielle Hilfen notwendig.

  • 30 Euro helfen, um fünf Personen mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen.
  • 80 Euro kostet ein Beratungstermin für Suchtkranke.
  • 150 Euro sind in der Regel nötig, um eine Begegnungsstätte einen Tag lang geöffnet zu halten.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende für die soziale Arbeit von Kirche und Diakonie.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen wie Michael auch weiterhin Hilfe und Beratung erhalten.

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